Presse

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Zeitungsberichte über den Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth:
07.12.2002: Nordbayerischer Kurier
12.03.2003: Bayreuther Anzeiger
13.03.2003 Nordbayerische Nachrichten
29.07.2003 Nordbayerische Nachrichten
01.08.2003 Blickpunkt Pegnitz
08.09.2003 Nordbayerischer Kurier
08.09.2003 Nordbayerische Nachrichten
06.09.2004 Nordbayerischer Kurier
06.09.2004 Nordbayerische Nachrichten
01.12.2004 Nordbayerische Nachrichten

Ein Stückchen Irland mitten in Franken

Der Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth denkt aber nicht nur ans Trinken.

TROSCHENREUTH

Das Wort „Whiskey" stammt vom " gälischen „uisque beatha", lateinisch „aqua vitae" („Wasser des Lebens"), das im Laufe der Zeit zu  „Whiskey wurde.

Seit dem 1. April dieses Jahres sinnieren auch die Mitglieder des Troschenreuther Guinness- und Whisk(e)y-dubs (nicht nur) über die Geschichte,Herstellung und Genuss des irischen und schottischen Getränkes.

Laut Paragraph zwei der Satzung dient der Verein „der Pflege und För­derung der irischen und schottischen

Kultur, regional- und überregional, und der Völkerverständigung, insbesondere durch kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge, Diaschauen,   Studienreisen,  Informationsveranstaltungen, regelmäßige Treffen der Mitglieder) und zum Erfahrungs- und Informationsaustausch“.

So weit, so gut. Dieses Leitmotiv ha­ben 13 Gründungsmitglieder am 1. April schriftlich fixiert, worauf zweiter Vorsitzender Daniel Deak hinwies.  Auf der Vereins-Website www.guw-irlandseiten.de  ist dies ebenfalls nachzulesen.

Inzwischen zählt der Klub bereits I 39 Personen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren als seine Mitglieder, die keinen Clubbeitrag entrichten müs­sen. Null Prozent Frauenquote bei den Mitgliedern ist steigerungsfähig, zumal „kein Eignungstest" und keine Aufnahmegebühr, wie Vorsitzender Harald Saß anmerkt, Voraussetzung für die Aufnahme sind.

Noch in diesem Jahr wird der Ein­trag ins Vereinsregister angestrebt, um gemeinnützig zu werden. Bei einem der jüngsten Treffs im privaten Clubraum „Shamrock" (regelmäßiger Treff am Sonntagabend) kamen sechs Vereinsmitglieder zur Probierrunde,dem so genannten „Tasting", zusam­men. 44 verschiedene Sorten hat Saß im Klubraum stehen: Die Auswahl reicht von Irish Whiskey über Scotch Whisky und American Whiskey hin zu German Whisky.

Whisk(e)ytrinken ist eine Wissen­schaft wie Weintrinken, meint Saß und verweist in diesem Zusammen­hang auf die tulpenförmigen Nosinggläser (für Malt Whiskey) und die niedrigen, mit großem Durchmesser ausgestatteten Whiskeytumbler (für Blends). Die meisten Sorten sollten handwarm oder bei Zimmertempera­tur getrunken werden.

Auf die Frage eines Vereinsmit­glieds nach der Verwendung von Eis hat der Experte eine klare Antwort parat. Keinesfalls darf Whiskey im Kühlschrank oder im Eisfach aufbewahrt werden. Eiswürfel töten die Ge­schmacksaromen, weshalb auf Eis kaum Unterschiede zu schmecken sind. Vielmehr kommt bei manchen Sorten mit stillem Tafelwasser das Aroma erst voll zur Geltung.

Interessante Einblicke

Harald Saß (30), der in seiner Frei­zeit als Schauspieler des Theaterver­eins und als Fußballschiedsrichter in der Region bekannt ist, gibt den Kolle­gen beim „Tasting" einen interessan­ten Einblick in die Geschichte und die Herstellung des irischen und schotti­schen Getränkes.

Eine Kostprobe: Das Destillat des irischen Whiskey wird überwiegend dreimal in Brennblasen mit kurzen Hälsen („pot stills"), schottischer zweimal und Bourbon-Whiskey nur einmal gebrannt und anschließend inEichenfässer abgefüllt.

Saß, der im Internet auch offiziell einen Whiskeyhandel betreibt, hat weltweit auf diesem Weg über Newsgroups bereits Kontakte nach Dänemark und England aufgebaut.

Bei der Irlandreise des Vereins, an der vom 30. April bis 9. Mai vier Per­sonen teilnahmen, machte die Tro­schenreuther Delegation die im Nor­den des Landes länderspezifischen Kneipenunterschiede aus. „Ein Pub ist noch der Treffpunkt für Jung und Alt. Hier wird diskutiert, gespielt und ferngesehen.“ Es gilt dort noch die klare Altersgrenze „strictly over 18 years" beim Alkoholausschank, stellte Saß im Vergleich zu verweichlichten Vorschriften in Deutschland fest.

Das nächste vereinsinteme Guinness- und „Whiskeytasting” wurde auf 21. Februar in der privaten Clubbar festgelegt. Am 7. März findet im FCT-Sportheim ein Diavortrag über Irland statt. Vom 30. April bis 11. Mai startet wieder eine knapp zweiwöchige Clubreise nach Irland (südlicher Landesteil), zu der sich be­reits vier Personen angemeldet haben.

Wie Vorsitzender Harald Saß ferner mitteilte, soll am 6. September 2003 ein Irish-Folk-Festival auf dem FCT-Sportgelände stattfinden. „Mein Wunsch ist ein Abend mit zwei Bands", so der 30-Jährige zum Stand der Verhandlungen mit zwei namhaf­ten Gruppen. Eine Guinness- und Whiskeybar soll für mehrere hundert Fans aus Nah und fern Anziehungspunkt werden.

Nordbayerischer Kurier, Bayreuth, Ausgabe Pegnitz, 07.12.2002, obl

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Ein Stückchen Irland

Troschenreuth. „Wer hätte gedacht, dass es in Troschenreuth so viele Irland-Fans gibt?" Hoch erfreut konnte Harald Sass, Organisator des Whiskey-Stammtisches Troschenreuth im Sportheim vor „vollem
Haus" seine technisch ausgefeilte und mit landestypischer Musik untermalte Irland-Multivision zeigen. Die Fotos, überwiegend von Harald Sass selbst aufgenommen, gaben dabei vor allem ein harmoni­
sches Landschaftsbild der „grünen Insel". Zerklüftete Felsen, Strande und vor allem grüne Hügel machten neugierig auf mehr. Doch auch die Städte, eine Whiskey-Destillerie und natürlich die vielen Ruinen,
Botschafter einer vergangenen Zeit, blieben nicht unerwähnt. Selbst die politischen Unruhen hatte Harald Sass nicht vergessen. Bei viel Guiness, Irish-Coffee und natürlich einer großen Auswahl schottischer und irischer Whiskeys ließen die vielen Besucher so in gemütlicher Runde Irland vorüberziehen. Wer den interessanten Vortrag verpasst hat, der kann die CD der Dia-Show gegen eine Unkostenpauschale von 4 Euro bei Harald Sass, Troschenreuth, erwerben. Aber auch im Internet unter .www.irlandseiten.de gibt es jede Menge weiterführender Informationen.

Pegnitzer Anzeiger, 12.03.2003, Petra Stemmler

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Guinness-Club hatte viel Erfolg
Irland in der Multivision
Fotoschau jetzt auch auf CD zu haben — Sogar Reise im Angebot
  
TROSCHENREUTH — Die nächste Irish-Folk-Nacht ist zwar erst im September, aber schon im Mai hat der Guinness- und Whiskey-Club wieder Größeres vor. Er reist — schon ausgebucht — auf die grüne Insel.

Eine weitere Busreise kommt noch im Juni nächsten Jahres. Und was dann zu sehen ist— davon bekamen die Irland-Fans jetzt bei einer MultiMedia-Show einen Vorgeschmack.

Harald Saß hatte mit drei Freunden eine Fahrt von Enis an der Westküste über Galway, Donegal, Derry und Belfast nach Dublin gemacht, insgesamt 1700 Kilometer per Mietwagen. Die Fotos, die das Quartett den 40 Zuhörern (eine Dame kam sogar aus Bad Berneck) im FC-Heim zeigte, waren hervorragend präsentiert. Bei Harald Saß ist das kein Wunder. Er ist ein Technik- und Computergenie. Ein Bild glitt ins andere über, und eine besondere Grafik gab immer wieder überraschende Effekte.

Wer die Show nicht gesehen hat, kann sie lebendig ins Wohnzimmer auf seinen PC holen: Harald Saß gibt die Bilder per CD für vier Euro weiter, Telefon 91 22 2. Wer darüber hinaus an Irland interessiert ist, sollte sich den kostenlosen Newsletter des Clubs ansehen. Er ist im Internet eingespeist unter guw.irlandseiten.de

Nordbayerische Nachrichten, Ausgabe Pegnitz, 13.03.2003

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„Folk Night“ in Troschenreuth
Fiddle-Musik „vom Feinsten“
Guinness- und Whisk(e)y-Club will die irische Lebensart fördern

PEGNITZ/TROSCHENREUTH — Der Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth
veranstaltet am 6. September eine „Folk Night“. Dieses Musik-Spektakel ist
eine Veranstaltung im Programm des „Pegnitzer Brettls“, Schauplatz das
Gelände der Siedlergemeinschaft am Spielplatz unterhalb der Kirche in
Troschenreuth.

Wie der Club mitteilte, wollen die „Irish Trad. Heads“ an diesem Samstag
dort irische und schottische Folkmusik „vom Feinsten“ präsentieren. Die Band
gehöre seit vielen Jahren zum Kern der deutschen Irish-Folk-Szene. Ihr
Repertoire bestehe aus der traditionellen irischen Folk-Musik, die auf den
typischen Instrumenten Fiddle, Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), Banjo,
Bouzouki und Tin Whistle — gespielt werden. Die Jiggs, Reels und Polkas
laden die Besucher zum Tanz ein. Gefühlvolle Balladen und lustige Songs
gehören dazu.

Große Könner

Sabine Pichler spielt seit mehr als elf Jahren irische Fiddle. Musikalisch
beeinflusst wurde sie vor allem durch ihren langjährigen Lehrer Gerry O’
Connor aus Dundalk. Mittlerweile unterrichtete Pichler selbst Fiddle bei
diversen Workshops und arbeitet an verschiedenen Irish-Folk-Projekten mit.

Bernd Klippert gilt als einer der herausragenden Könner des irischen
Dudelsacks, den Uilleann Pipes. Auch er ist ein gern gesehener Lehrer bei
den Treffen der Deutschen Uilleann Pipes Society. Tin Whistle und Low
Whistle gehören ebenso zu den Instrumenten, die er bei Konzerten und in den
Sessions spielt.

Klaus Feketics gibt mit seiner Gitarren- und Bouzouki-Begleitung den
irischen Tanzmelodien das harmonische und rhythmische Fundament. Auch wenn
er in erster Linie ein hoch geschätzter Begleitmusiker ist, kann man von ihm
auch das eine oder andere Lied zu hören bekommen. Feketics ist auch
Bouzoukispieler der deutschen Irish-Folk-Band „An Tor“.

Der Neuzugang der „Irish Trad. Heads“ ist Norbert Panzer. Seine Stimme gilt
als nuancenreich und einfühlsam, sie klingt authentisch irisch. Kein Wunder,
denn Norbert hat praktisch 20 Jahre irische Musik in sich aufgesogen. Als
Instrumentalist ist er ein Befürworter des schnellen Spiels.

Whiskey-Kenner helfen

Den Besuchern werde man bei dem Folk-Fest selbstverständlich auch die
irischen Biere Guinness Stout und Kilkenny Irish Beer anbieten. Deutsche
Biere schenke man aber auch aus, versichert ein Club-Sprecher. An einer
speziellen Bar kann man verschiedenste Whisk(e)ysorten aus Irland,
Schottland und Deutschland probieren. Der Club habe Kenner dieser Getränke
in seinen Reihen, die den Gästen gerne Empfehlungen gäben. Ein großes
Angebot an Traditional Fisch & Chips und anderen kulinarischen Spezialitäten
sorge dafür, dass die Festivalbesucher auch ihren Hunger stillen könnten.

Der Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth wurde im Vorjahr gegründet und
soll heuer ins Vereinsregister eingetragen werden. Der Club habe sich zum
Ziel gesetzt, die irische und schottische Kultur in Franken bekannt zu
machen und diese zu fördern, heißt es in der Pressemitteilung. Inzwischen
habe man bereits zwei Clubreisen nach Irland organisiert und außerdem eine
Multimediashow präsentiert Darüber hinaus seien Whiskeytastings veranstaltet
worden, bei denen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung verschiedene
Sorten probieren konnten.
Nordbayerische Nachrichten, Ausgabe Pegnitz, 29.07.2003

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Guinness- und Whiskeyclub Troschenreuth

Folk-Night am 6. September mit den lrish Traditionell Heads

 „Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps“ Diese Redensart sollte man sich in der Arbeitswelt sehr zu Herzen nehmen. Würde man diesen Spruch etwas umändern in etwa: „Whisky ist Whisky“, so könnte man möglicherweise bei so manchem Zeitgenossen auf Unverständnis stoßen, denn „Whisky ist eben nicht gleich Whisk(e)y“, und das wissen vor al­lem diejenigen, für die das hochprozentige Getränk nicht nur ein Schnaps ist.

Die Mitglieder des Guinness- und Whisk(e)yclubs Troschenreuth wissen das schon längst und können zwischen irischem oder schottischem „Single Malt“, einem „Blend“ (Verschnitt), einem amerikanischen „Bourbon“ oder einem „Grain“ unterscheiden. Zum echten Whiskykenner, der einen paar Tropfen die Kehle hinunterlau­fen lässt, seinen Geschmack und seinen „Abgang“ beurteilt und hinterher genau sagt, durch welche Wiesen das Wasser, mit dem er hergestellt worden ist, geflossen ist, woher das Gebräu stammt, in welchem Fass es gelagert wurde und noch andere unglaubliche Dinge, ist ein weiter Weg.

Auch dem Weinkenner ist sein Wissen nicht in die Wiege ge­legt worden.

Wer jetzt denkt, die Mitglieder des Guinness- und Whisk(e)yclubs Troschenreuth liegen regelmäßig mit irischer Folkmusik im Ohr unterm Tisch, weil sie gerade ein paar neue Sorten Malt getestet haben, irrt gewaltig, auch wenn es von den 45 Mitgliedern einen „harten Kern von etwa zehn Leuten gibt. Vorsitzender Harald Saß legt sehr großen Wert auf die Feststellung, dass man „keine Vereinigung von Säufern“ ist. Es gehe nicht um den Konsum von Alkohol, sondern „um das fantastische Erlebnis, immer neue Varianten des Whiskys zu entdecken“. Überhaupt gebe es keine andere Spirituose, die mit einer solchen Vielfalt in Geschmack und Genuss aufwarten könne. Whiskykenner werden dieser Einschätzung mehr als beipflichten. Es geht den Mitgliedern des Guinness- und Whisk(e)yclubs nicht nur um irisches Bier oder Scotch und Ähnliches. Das Ziel des Vereins diene „der Pflege und Förderung der irischen und schottischen Kultur, regional und überregional, und der Völkerverständigung, insbesondere durch kulturelle Veranstaltun­gen, Studienreisen und Informationsveranstaltungen“ sowie durch regelmäßige Treffen der Mitglieder. Eine dieser Kulturveranstaltungen findet am Samstag, 6. September, statt. Bei dieser ersten Troschenreuther „Folk-Night“ wird das Quartett „lrish Trad. Heads“ für die passende musikalische Unterhaltung sorgen. Dass dabei schottische und irische Biere und Whisky zum Ausschank kommen, liegt auf der Hand. Wer sich nicht damit anfreunden kann, für den stehen auch deutsche Getränke zur Verfügung. Sollte diese Folk-Nacht ein Erfolg werden - das ist in Troschenreuth schon fast vorprogrammiert - dann will man diese Veranstaltung in den nächsten Jahren ausbauen. Darüber hinaus plant man Busrundreisen durch Irland und Schottland. Woher kommt diese Liebe zu Irland? Dies fragt sich im Grunde auch Harald Saß. Irland- oder Schottlandurlauber würden wahrscheinlich dieselbe Ant­wort geben, wie Saß: „Hinfahren und selbst erleben“. Die Gastfreundschaft gehört zu den Iren und Schotten wie ihr Kilt (Rock) oder der Dudelsack, und die Landschaft dieser beiden europäischen Ländern spricht ihre eigene Sprache. Saß fand jedenfalls im Heimatort weitere Liebhaber dieser Kultur und gründete mit ihnen den Guinness- und Whisk(e)yclub. Der noch junge Verein bekam schnell Zulauf, und man hat sogar Mitglieder aus dem Bundesgebiet. Als Clublokal dient der private Keller von Saß, wo aber Getränke nur an Vereinsmitglieder abgege­ben werden. Aber wer weiß:

Vielleicht etabliert sich in Tro­schenreuth noch ein irischer Pub? Wer noch mehr über den Club wissen will, bekommt über die gut gestaltete Internetseite www.irlandseiten.de noch mehr Informationen, auch über Schottland und Irland selbst. Regelmäßig versendet Saß auch einen interessanten Newsletter.

Wer lieber auf andere Weise Informationen einholen will, wendet sich an Harald Saß, Telefon 09241 /91 9886 (Fax: 91220). Cheers.               tz

Blickpunkt Pegnitz, Ausgabe August 2003

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Tin Whistle und Banjo statt Trompete und Tuba

Ein Bierzelterlebnis der etwas anderen Art: Irish-Folk mit den Irish Trad. Heads TROSCHENREUTH
Von Klaus Altmann-Dangelat
Es war ein Bierzelterlebnis der etwas anderen Art, das hoffentlich nicht einmalig bleibt. Am Samstagabend war mitten in Troschenreuth mal keine volkstümliche Blasmusik zu hören. Statt Trompete und Tuba erklangen Tin Whistle, Banjo und Geige. Dazu hin und wieder auch der irische Dudelsack.

Auf Einladung des Guinness- und Whiskeyclubs Troschenreuth spielte die Gruppe Irish Trad. Heads aus Nürnberg in der Ortschaft. Zu Einstimmung, bevor man zum Zelt kam, wurden bereits (statt Bratwürsten und Steaks) am Imbissstand Fish and Chips angeboten. Außerdem gab es French Fries - was keine frittierten Franzosen sind, sondern Pommes frites. Tja: andere Länder, gleiche Speisen - aber andere Bezeichnungen.
Beim Trinken gab es im Zelt dann weniger Probleme: Ein Guinness ist ein Guinness - auch wenn viele noch das Wort mit dem Buch der Weltrekorde in Verbindung bringen. Doch der rührige Troschenreuther Club mit seinem Vorsitzenden Harald Saß tut alles, damit sich dies bald ändert und man mehr an das flüssige schwarze Gold von der grünen Insel denkt, wenn man Guinness hört.
Und wenn noch mehrere solcher Konzerte stattfinden, wird die Anzahl der Irlandfans bald sprunghaft ansteigen. Die Irish Trad. Heads sind exzellente Musiker, die alle Stilarten der irischen (und schottischen) Folklore beherrschen, egal, ob es sich um schnelle Jigs und Reels, gefühlvolle Songs oder so genannte barn-dances handelt.
Die Musiker der Band gehören seit vielen Jahren zum Kern der deutschen Irish-Folk-Szene. Ihr Repertoire besteht hauptsächlich aus traditionellen Instrumentalstücken, gespielt auf den typischen Instrumenten der irischen Folkmusik - Fiddle, Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), Banjo und Gitarre/Bouzouki. Aber auch Gesang ist eine Stärke dieser Gruppe.
Die vier Musiker spielen eigentlich nicht in Bierzelten - ihr Sound ist zu differenziert, um gegen die Geräuschkulisse einer solchen Umgebung ankommen zu können. Sie sind mehr in irischen Pubs der Region zu hören oder bei Kulturveranstaltungen, bei denen sich das Publikum auf die Musik intensiver einlassen kann. Doch die vier Irish Trad. Heads kämpften am Samstag wacker gegen den im Lauf des Abends stetig ansteigenden Lärmpegel an - Guinness und Whiskey sind ja der Kommunikation sehr zuträglich.
Ein Irlandkenner meinte dazu lediglich: "In den dortigen Pubs geht es auch nicht anders zu." Und wem im hinteren Teil des Zelts die Musik zu leise war, der konnte sich vor die Bühne setzen, wo immer genügend Platz war.
Harald Saß war äußerst angetan vom Publikumszuspruch. Mit etwa 300 Zuhörern hatte man beim ersten Termin dieser Art gerechnet. Dass es etwa 500 zahlende Gäste werden würden, das hatte keiner gedacht. Deshalb zeigte sich der Vereinsvorsitzende am Samstagabend auch zuversichtlich, dass es im nächsten Jahr eine zweite Veranstaltung dieser Art geben wird.
Mit einer oder zwei Bands? Als Open Air? Das bleibt abzuwarten. Aber freuen darf man sich schon jetzt auf diese Bereicherung des kulturellen (und gastronomischen) Lebens im Raum Pegnitz.

Nordbayerischer Kurier, 08.09.2003

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Als „tollen Erfolg“ bezeichnete Harald Saß die erste Troschenreuther Folk Night. Etwa 450 Besucher lockten die irischen Spezialitäten an. Die Band „Irish Traditional Heads“ (Bild) bot eine Auswahl irischer Songs. Die Besucher honorierten die Beiträge mit reichlichem Beifall. Obwohl die Sommernacht nicht so kalt war, verzichteten die Organisatoren auf das Open Air und hielten den Abend im Festzelt ab. Bunt gemischt waren die Gäste. Jüngere und ältere Festbesucher fühlten sich wohl und feierten miteinander. Das irische Bier vom Fass schmeckte den Gästen ebenso wie die berühmten Fish and Chips. Irish Coffee wurde ebenso reichlich verzehrt wie die zahlreichen Mixgetränke und auch die verschiedenen Whiskeysorten fanden ihre Genießer. Im Lauf des Abends fand noch eine Verlosung von verschiedenen Gaumengenüssen statt. Wie der Vorsitzende des Guinness- und Whisk(e)yclubs Harald Saß zu Beginn erläuterte, handelte es sich um die erste Herbst-Veranstaltung des „Pegnitzer Brettls“. In kurzen Worten stellte er den Verein, die Ziele und die kommenden Veranstaltungen vor (die NN berichteten ausführlich).

Nordbayerische Nachrichten, 08.09.2003

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Irisch-schottische Leidenschaft

Tosender Beifall: Programm der Folknight riss Publikum von den Guinnessbierbänken


Am Samstagabend begegneten einem auf dem Sportgelände des FC Troschenreuth Herren im Karorock. Kein Wunder, stand doch die zweite Folknight des Guinness- und Whiskeyclubs auf dem Programm.

Annähernd 300 Besucher waren der Einladung des Vorsitzenden Harald Saß gefolgt, um an einem lauen Spätsommerabend irischer und schottischer Livemusik der Berliner Gruppe "Cobblestones" zu lauschen - unterstützt vom Pegnitzer Brettl und präsentiert durch den Nordbayerischen Kurier.
Sie brauchten ihr Kommen mit Sicherheit nicht zu bereuen, demonstrierte die hochkarätige Folkband doch junge, schwungvolle, aufbrausende Leidenschaft, ergänzt durch ruhigere, nachdenkliche Stücke, und riss damit das altersmäßig breit gefächerte Publikum förmlich von den Guinnessbierbänken.
Der Auftritt der zwölfköpfigen Tanzgruppe Jolly Jigs aus Regensburg, die gekonnt traditionelle irische Tänze zeigte, entlockte dem Publikum ebenfalls tosenden Beifall. Durch diese Einlage inspiriert, wagten sich zum Ende der Veranstaltung zahlreiche Besucher auf die Tanzfläche, um ausgelassen zu den Klängen irischer und schottischer Musik zu tanzen.
Kulinarische Leckereien wie traditionelles Fish and Chips und Irish Stew, eine reichhaltige Auswahl an irischen und schottischen Whiskies sowie irisches Bier vom Fass rundeten die Veranstaltung ab.
bd

Nordbayerischer Kurier, 06.09.2004

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Gefühlvolle Balladen luden zum Träumen ein „Cobblestones“ und „Jolly Jigs“ begeisterten mit Musik und Tänzen aus Irland und Schottland


 
TROSCHENREUTH (kfr) — Ein Stück Irland und Schottland erlebten die rund 400 Besucher der zweiten Irish-Folk-Night am Freitagabend in Troschenreuth. Veranstalter waren der „Guinness und Whisk(e)yclub“ Troschenreuth und das „Pegnitzer Brettl“.

Für Stimmung sorgte die Band „Cobblestones“. Die vier Musiker aus Berlin begeisterten ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.

„Irish und Scottish Folk mal anders“ lautete das Motto. Gefühlvolle Balladen luden zum Träumen von Irland, den Klippen und dem Meer ein. Aber auch die irische Tanzmusik oder typische Instrumentalstücke gehörten zum Programm.

Nicht nur irische und schottische Musik, sondern auch Tänze wurden geboten. Die zehnköpfige Tanzgruppe „Jolly Jigs“ aus Regensburg zeigte verschiedene Tänze aus Irland. Das Publikum war begeistert und genoss für einen Abend die musikalische Reise in ein anderes Land.

Nur die typisch schottische Kleidung, der Schottenrock, fehlte. Einer fiel jedoch in der Menge auf: Der Vorsitzende des „Guinness- und Whisk(e)yclubs “, Harald Saß, genoss den Abend stilecht gekleidet.

Mit der Besucherresonanz war er ganz zufrieden. Die Zuschauerzahl entsprach in etwa der im vergangenen Jahr. „Es scheint ganz gut anzukommen“, sagte er und freute sich darüber.

Die rund 70 Mitglieder des Vereins fahren gerne in den hohen Norden und lieben schottische und irische Musik. Laut Satzung ist es Aufgabe, die irische und schottische Kultur zu verbreiten. Die Irish-Folk-Night sollte dazu unter anderem beitragen. Aber auch gemeinsame Reisen nach Irland oder ein Vortrag über das Land, der im Herbst geplant ist, erfüllen die Aufgabe des Vereins.

Nordbayerische Nachrichten, 06.09.2004

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Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet

Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth hat sich mit eigenen Veranstaltungen etabliert   

TROSCHENREUTH — Keine drei Jahre nach der Gründung zählt der Guinness- und Whisk(e)yclub Troschenreuth bereits 88 Mitglieder, viele von ihnen kommen aus Orten im ganzen Bundesgebiet.

In der Hauptversammlung gab Vorsitzender Harald Saß einen Rückblick auf die Vereinstätigkeit der vergangenen beiden Jahre. Gegründet wurde der Verein im April 2002, im Juli 2003 erfolgte die Registereintragung. Neben den regelmäßigen Clubabenden trafen sich die Mitglieder bislang neun Mal zu einem „Whiskeytasting“. Drei Clubreisen nach Irland fanden statt. Da die Mitglieder von diesen Ausflügen auch viele Fotos mitgebracht hatten, wurden diese an zwei irischen Abenden präsentiert.

Höhepunkte der Vereinsarbeit waren die „Folk Night“ im September 2003 mit den „Irish Trad Heads“ und heuer die zweite „Folk Night“ mit der Gruppe „Cobblestones“ und der Tanzgruppe „Jolly Jigs“. Zwar konnte sich der Verein kein finanzielles Polster schaffen, aber zumindest wurde kein Defizit erwirtschaftet, so der Kassenbericht.

Regelmäßiges Rundschreiben

Der Verein hat zurzeit 88 Mitglieder, hauptsächlich aus Pegnitz und Umgebung, allerdings traten auch Interessenten aus dem ganzen Bundesgebiet ein. Für diese Mitglieder ist vor allem der regelmäßige Newsletter über Irland und Whiskey interessant, der monatlich vom Verein herausgegeben wird.

In der satzungsgemäßen Neuwahl wurden ohne Gegenkandidaten Vorsitzender Harald Saß wie auch sein Vertreter Daniel Deak im Amt bestätigt. Kassier Wolfgang Hempfling konnte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stellen. Horst Madalsky wurde, krankheitsbedingt nicht anwesend, von den Mitgliedern ohne Gegenstimme gewählt.

Harald Saß gab noch einen Ausblick auf das Jahr 2005. So steht am Rosenmontag erstmals ein Faschingsball der Troschenreuther Vereine an, an dem man sich beteiligen wolle. Geplant ist auch wieder eine Folk-Nacht im September. Sofern Interesse besteht, wird eine Clubreise nach Schottland angeboten, ein erneuter Versuch, eine große Busrundreise durch Irland anzubieten, wird eventuell 2006 unternommen.

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